In der 2. Lebenswoche öffnet sich langsam die Augen und Ohren der Kleinen. Alle Katzenbabys kommen mit blauen Augen zur Welt - ihre tatsächliche Augenfarbe kommt erst später, mit etwa 12
Wochen, zum Vorschein. Sie können nun schon Geräusche wahrnehmen, aber noch nicht richtig zuordnen. Ab dem 7. Tag fangen sie an, ihre Körpertemperatur durch Zittern aufzuwärmen, sind aber immer
noch auf die Wärme ihrer Mutter und der Wurfkiste angewiesen. Sie regen mittlerweile aktiv mit ihren Vorderfüßen den Milchfluss der Mutter an - man nennt dieses abwechselnde Massieren an der
Zitze auch 'Treteln', welches häufig auch im Erwachsenenalter noch gezeigt wird, wenn sich die Katzen sehr wohl fühlen.
In der 3. Lebenswoche können sich die kleinen Kätzchen nun schon für kurze Zeit auf den Beinen halten, sind aber noch sehr wackelig und tollpatschig. Sie fangen an mit ihren Geschwistern
und ihrer Mutter aktiv in Kontakt zu treten - bevor sie jedoch anfangen mit ihren Geschwistern zu spielen, entdecken sie zunächst sich selbst und beginnen sich langsam selbstständig zu putzen. Je
größer die Kitten werden, desto mehr Milch muss die Katzenmutter produzieren, um ihren Durst zu stillen. Besonders in dieser Zeit sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden, die
leicht verdauliche Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Spezielle "Kittenfuttermittel" decken diese in der Regel sehr gut ab und sollten sowohl der Katzenmutter, als
auch später den Kitten gefüttert werden. In der 3. Woche sollte außerdem die erste Entwurmung stattfinden. Danach wird sie alle zwei Wochen wiederholt bis die Kleinen vollständig auf feste
Nahrung umgestellt sind.
Ab der 3. Wochen ist ein intensiver Kontakt zwischen Mensch und Tier besonders wichtig und entscheidend dafür, wie zutraulich sie später einmal werden.